Tipps - Abfall und Recycling

Abfall und Recycling sind spätestens seit Anfang der 90er Jahre keine Randthemen mehr für den Handel. Sie haben sich zu zentralen Themenfeldern entwickelt, deren Bedeutung in der Zukunft eher noch weiter steigen dürfte. Leicht überspitzt lässt sich konstatieren, dass der Handel zunehmend nicht einfach Produkte, sondern die Nutzung dieser Produkte verkauft.

Für das eigentliche Produkt selbst bleibt der Handel vielfach verantwortlich, bis die in ihm verwendeten Rohstoffe einer erneuten Verwendung zugänglich gemacht, beziehungsweise die nicht weiter verwendbaren Bestandteile umweltgerecht entsorgt worden sind. Es liegt auf der Hand, dass diese Verantwortung Kosten verursacht. An der Schnittstelle zwischen Produzent und Konsument hat es der Handel zu einem guten Teil selbst in der Hand, ebendiese Kosten zu minimieren, indem er die Produkte nach der Spanne auswählt, die ihm über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes bleibt.

1 Auch wenn Sie keine Batterien im Sortiment haben: Stellen Sie Sammelbehälter auf, stärken Sie Ihr Umweltimage und verdienen Sie an diesem Wertstoff
2 Sammeln Sie im Rahmen von Aktionswochen nicht mehr benötigte Elektro-Kleingeräte oder Mobiltelefone ein.
3 Sprechen Sie mit den Lieferanten ab, ob Verkaufs- oder Transportverpackungen innen mit Umwelttipps beschriftet werden können oder wie die Verpackung im Haushalt weiter verwendet werden kann
4 Finden Sie Entsorgungsfirmen in Ihrem Umfeld, damit unnötiger „Mülltourismus“ vermieden wird. Achten Sie auf flexible Abholmöglichkeiten.
5 Kennzeichnen Sie Abfallbehälter für die von Kunden zu entsorgenden Produkte eindeutig
6 Wählen Sie Ihre Reinigungsdienstleister auch unter Umweltgesichtspunkten aus
7 Verzichten Sie weitgehend auf Desinfektionsmittel
8 Verwenden Sie Staubsauger mit Feinstaubfiltern
9 Informieren Sie die Kunden mit Hilfe von Broschüren zu den Themen Abfall und Recycling

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