12.06.2008
Kirchen wollen nachhaltiger einkaufen
Ein bundesweites Projekt zum ökologisch und sozial korrekten Einkauf.

Die evangelische und die katholische Kirche in der Bundesrepublik Deutschland wollen ihre Einkaufspolitik in Zukunft viel umfassender an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten.

Die christlichen Kirchen sind als zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands eine wirtschaftliche Macht. Wenn sie mit ihren Gemeinden, Bildungshäusern, Verwaltungen und caritativen Einrichtungen für Energie, Büro, Großhaushalt, Transport und Verkehr sowie Gebäudetechnik einkaufen gehen, könnten sie ökologische und soziale Standards setzen.

Unter dem Titel „Zukunft einkaufen – glaubwürdig wirtschaften“ wurde vor kurzem ein ökumenisches Projekt gestartet, das die Beschaffung in Kirchen nachhaltiger machen will. Ausserdem soll das Projekt den sparsameren und wirkungsvolleren Einsatz von Produkten und Energieträgern unterstützen. Initiiert wurde das Projekt von den Umweltbeauftragten der Evangelischen und der Katholischen Kirche.

Erste Ergebnisse sollen auf dem Evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen vorliegen.