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1972 Gründung des UN-Umweltprogramms, UN-Konferenz für menschliche Umwelt, Stockholm (5.-16.6.1972) |
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1983 Einberufung der UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung |
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„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“ So definiert die World Commission on Environment and Development (Brundtland-Kommission) im Jahre 1987 den Begriff, der bald darauf anlässlich des Gipfels in Rio de Janeiro im Vordergrund steht. |
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1992 verabschiedet die Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro (3.-14.6.1992) die Agenda 21 (Globales Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung). In der Agenda werden 21 Indikatoren aufgeführt und definiert, mit denen die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit bilanziert werden soll. |
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Am 21.3.1994 tritt die UN-Klimaschutz-Konvention in Kraft. |
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Nach dem Welt-Klimagipfel in Rio de Janeiro findet die erste Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties) oder COP1 vom 28.3.-7.4.1995 in Berlin statt. Das so genannte "Berliner Mandat" ist die Basis für Verhandlungen über ein Protokoll zur Verringerung von Treibhausgasemissionen. |
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Vom 23.-27.6.1997 findet der Weltgipfel „5 Jahre nach Rio“ in New York statt. Am 11.12. des gleichen Jahres wird das Kyoto-Protokoll zur Ausgestaltung der Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen für den Klimaschutz verabschiedet. Erstmals werden rechtlich verbindliche Ziele für Emissionshöchstmengen für Industrieländer international festgelegt. |
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In der EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung (Lissabon, 2000) wird der stärker dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtenden Nutzung der natürlichen Ressourcen eine hohe Priorität eingeräumt. Die im Rahmen der COP6 zwischen dem 13.-24.11.2000 in Den Haag stattfindenden Verhandlungen scheitern und werden in Folge ausgesetzt. |
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Im April 2001 beruft Bundeskanzler Gerhard Schröder den Rat für Nachhaltige Entwicklung ein. Dieser Rat unterstützt die Bundesregierung zur Nachhaltigkeitsstrategie, schlägt konkrete Handlungsfelder und Projekte vor und kommuniziert das Anliegen der Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit. Im Juni wird die EU-Strategie für Nachhaltige Entwicklung in Göteborg angenommen. Vom 16.-27.7.2001 werden die Verhandlungen der sechsten Klimakonferenz fortgeführt; es wird eine Einigung über die Ausgestaltung des Kyoto-Protokolls erzielt. |
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Mit dem Beschluss des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannisburg 2002, ein Zehn-Jahres-Rahmenprogramm zur Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster zu entwickeln, wird ein wichtiges Signal auf internationaler Ebene gegeben. |
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In Mailand findet vom 1.-2.12.2003 die neunte Klimakonferenz (COP9) statt. Neben einer Bestandsaufnahme des internationalen Klimaschutzes werden neue Leitlinien für die Emissionsberichterstattung verabschiedet. Ebenfalls finden die Vertragsstaaten eine Übereinkunft über kohlenstoffbindende Aufforstungsprojekte (Clean Development Mechanism, CDM). |
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Am 30.6.2004 verabschiedet das Bundeskabinett das Rahmenprogramm „Forschung für die Nachhaltigkeit“. Zehn Jahre nach In-Kraft-Tretens der Klimarahmenkonvention im März 1994 findet die Klimakonferenz (COP10) vom 6.-17.12.2004 in Buenos Aires statt. |
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1.1.2005: Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen, um das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern und auf diesem Wege die Grundvoraussetzung für die Förderung von Verhaltensänderungen zu schaffen. Allen Bürgerinnen und Bürgern sollen die Hauptkompetenzen vermittelt werden, die für die Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung erforderlich sind. Im Rahmen der elften UN-Klimakonferenz vom 28.11.-9.12.2005 in Montreal wird die Fortschreibung des Kyoto-Protokolls über 2012 hinaus beschlossen. Darüber hinaus werden neue Grenzwerte für Treibhausgasemissionen ausgehandelt. |
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Am 15./16.6.2006 wird die EU-Strategie zur Nachhaltigen Entwicklung in Brüssel überarbeitet und im Zeitraum 6.-17.11. findet die UN-Klimakonferenz in Nairobi statt anlässlich derer Möglichkeiten über das Kyoto-Nachfolgeregime erörtert werden. |
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Beim EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel am 8./9.3.2007 wurde vereinbart, die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 % zu senken und den Anteil der erneuerbaren Energien zu verdreifachen. |
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bis 2008 Überprüfung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz |
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bis 2012 Klimaabkommen von Kyoto läuft aus |